Fahrradfahren mit elektrischem Rückenwind

Pedelec steht für Pedal Electric Cycle; Fahrräder mit einem Elektromotor zur Tretunterstützung. Der Motor arbeitet nur, wenn in die Pedale getreten wird. Seine Unterstützungsleistung von maximal 250 Watt Nenndauerleistung nimmt mit zunehmender Geschwindigkeit ab und endet bei 25 km/h. Zur Erleichterung des Anfahrens darf der Vortrieb bis 6 km/h ohne Pedalbetätigung erfolgen.

Pedelec ist nicht gleich Pedelec

So genannte S-Pedelec haben häufig Motoren mit 500 Watt Leistung. Bei 45 km/h schaltet die elektrische Tretunterstützung ab. Sie gelten als Kleinkraftrad. Es wird ein Führerschein (Klasse AM), sowie ein Versicherungskennzeichen benötigt. Sie dürfen nur auf der Fahrbahn gefahren werden. Es besteht eine Helmpflicht. Es sollte ein nach ECE 22/05 genormter Helm (Roller- bzw. Motorradhelm) genutzt werden.

Kaufberatung vom Fahrradspezialisten

Lass Dich beim Kauf eines Pedelecs vom Fachhändler beraten. Das Pedelec muss der StVZO entsprechen und der Fahrradrahmen muss zu Dir passen. Unterschiede gibt es außerdem beim Akku, dem Motor und der Steuerung. Ein geschlossener Kettenkasten, gute Schutzbleche und ein stabiler Ständer sind für den Alltag sehr hilfreich.

Video: Stiftung Warentest
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