Fahrradfahren im Winter

Snow in HollandFahrradfahrer im Winter gehören inzwischen zum normalen Straßenbild dazu. Da das Gummi der Reifen und die Bremsbeläge bei kalten Temperaturen verhärten, verlängert sich der Bremsweg. Weichere Gummimischungen bei Reifen und Bremsbelägen sind besser. Durch Eis und Schnee jedoch besteht selbst bei geringem Tempo ein hohes Sturzrisiko. Wohl dem, der dann einen Fahrradhelm trägt!

(K)eine Mütze unterm Fahrradhelm

Trotz kalter Ohren, sollte auf eine Pudelmütze unterm Fahrradhelm verzichtet werden. Sie beeinträchtigt den richtigen Sitz und die stoßdämpfende Funktion des Helms. Es gibt spezielle Unterziehmützen für Fahrradhelme; dünne Schlauchtücher („Buffs“) sind eine Alternative.

Schlechte Sicht und Sichtbarkeit

Regen, Nebel und Schnee verschlechtern Sicht und Sichtbarkeit. Viele Unfälle passieren, weil der Radfahrer vom Autofahrer schlichtweg übersehen wird. Helle Kleidung mit retro-reflektierenden Applikationen sollte daher zur Standartausrüstung jedes Schlechtwetterradlers gehören. Sicherheit durch Sichtbarkeit!

Zwiebelprinzip beim Fahrradfahren

Beim so genannten Zwiebelprinzip werden statt einer einzelnen dicken Jacke mehrere dünne Schichten übereinander getragen. Die unteren Schichten transportieren die Feuchtigkeit vom Körper weg, die mittleren Schichten schützen vor Kälte und die äußere Schicht hält Wasser ab.

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