Funktionsweise eines Fahrradhelmes

Bei einem Unfall von Fahrradfahrern vermag der Fahrradhelm die bei einem Aufprall des Kopfes auftretenden Beschleunigungskräfte abzumildern. Hierbei nimmt der Hartschaumstoff (expandiertes Polystyrol – EPS) durch Kompression, Verformung oder Bruch Energie auf. Im Rahmen der beiden Prüfungen zu den stoßdämpfenden Eigenschaften des Fahrradhelms entsprechend EN 1078 darf die auftretende Maximalbeschleunigung die 250-fache Erdbeschleunigung nicht überteigen.

Mögliche Kopfverletzungen

Helmfunktion2Neben anderen Verletzungen besteht bei einem Sturz das Risiko eines Schädel-Hirn-Traumas. Das in Flüssigkeit schwimmende Hirn stößt an die Schädeldecke und schwillt an. Die Folge ist eine verminderte Blut- und Sauerstoffversorgung. Einzelne Hirnregionen können beschädigt werden, sogar absterben – ein bleibender Schaden. Bricht beim Sturz der Schädel, können Knochensplitter in das Hirn eindringen und schwere Schäden anrichten. Ein Fahrradhelm senkt das Risiko für Schädel-Hirn-Traumata und Schädelfrakturen deutlich.

Foto: Verkehrswacht Medien Service / Fahrradhelm-macht-schule