Herstellung eines Fahrradhelmes

Stand der Technik sind Mikroschalen-Fahrradhelme. Der Hartschaumstoff (expandiertes Polystyrol – EPS) wird mit einer dünnen Schicht Hartkunststoff im In-Mold-Verfahren verschweißt. So ist das EPS vor äußeren Einflüssen geschützt und erleichtert beim Sturz das Abgleiten des Fahrradhelms an Hindernissen. Erst beide Schichten zusammen schützen den Kopf effektiv.

Stand der Technik bei Fahrradhelmen

Hartschalenhelme werden vor allem im Downhill-Sport genutzt. Als Vollgesichtsschutz ähneln sie Motorcross-Helmen. Die harte Außenschale verhindert bei punktueller Belastung, dass der Helm durchschlagen wird. Nachteil dieser Konstruktion: ihr Gewicht und die begrenzte Belüftung. Die American Society for Testing and Materials hat übrigens eine eigene Prüfnorm für Downhill-Fahrradhelme.

Weichschalen-Fahrradhelme veraltet

Weichschalenhelme verzichten auf die Hartkunststoffschicht um das EPS. Das in der Vergangenheit häufig für Kinderhelme genutzte Verfahren ist veraltet. Diese Helme sollten unbedingt ausgetauscht werden. Wir haben auch Einkaufstipps für Dich.

Foto: Gemeinfrei